Das Eignungsgespräch

Ein Eignungsgespräch findet statt, wenn

  • ein solches vom Studierenden gewünscht wird,
  • der Studierende Zweifel äußert, ob er den Anforderungen des Studiums gewachsen ist oder nicht,
  • sich für den Prüfungsausschuß (PAS) - oder einzelne seiner Mitglieder - Bedenken ergeben, ob der Studienbewerber aufgrund seiner persönlichen Situation und aufgrund der zu erwartenden zusätzlichen Belastungen durch das Studium selbst in der Lage sein wird, in angemessener Zeit den Studienanforderungen zu genügen und dabei die häuslichen, privaten und sonstigen beruflichen Interessen nicht zu vernachlässigen.

Im dualen Studium sind die Anforderungen an die Studierenden enorm hoch. Bei dem Studium handelt es sich nicht um eine light-Ausgabe im Hinblick auf die bereits auf den Studierenden einwirkenden Belastungen, sondern um ein Studium, wie es sich in gleicher Art auch für Studierende ohne eine berufliche Betätigung und im Zweifel sogar ohne Familie darstellt. Daher erscheint es sowohl im Sinne des Studienbewerbers, als auch im Sinne eines beabsichtigten Studiums sinnvoll, mit dem Studienbewerber über mögliche und wahrscheinliche Belastungen und Höchstbelastungen zu sprechen. Aus der Erfahrung früherer erfolgreich abgeschlossener Studien können ggf. wertvolle Hinweise gegeben werden, die es dem Studienbewerber ermöglichen, die Studienplanung gründlicher vorzunehmen.